Leitbild Verein Pädagogisch-Soziale Kinder- und Jugendhilfe e.V.

Seit nahezu zwei Jahrzehnten ist der Verein Pädagogisch-soziale Kinder- und Jugendhilfe e.V. aktiv tätig in der Betreuung von Schutzbefohlenen im Kreis Groß-Gerau.

 

Die Arbeit des Vereins Pädagogisch-soziale Kinder- und Jugendhilfe e.V. basiert auf einem humanistisch geprägten Menschenbild, das die Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellt und die Achtung der Persönlichkeit gewährleistet. Die Arbeit des Vereins ist politisch und konfessionell unabhängig. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind verpflichtet, den Schutzbefohlenen Wertschätzung entgegen zu bringen und den Schutz der Individualität, der Kompetenz- und Ressourcenerweiterung zu unterstützen und die individuelle Entfaltung zu begleiten, soweit dies im Rahmen der bestehenden Gesetze geschieht und nicht die Grundrechte anderer Menschen verletzt.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins Pädagogisch-soziale Kinder- und Jugendhilfe e.V. richten ihr erzieherisches Handeln streng nach den Vorgaben des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) aus, ferner an dem sozial integrativen Wertekanon des Grundgesetzes, sowie an allen jeweils gültigen Gesetzen, Vorgaben, Erlassen, Richtlinien, Verordnungen der zuständigen Behörden (z.B. Heimaufsicht, Landesjugendamt etc.). Bereits zu Beginn seiner Arbeit als Träger der Heimerziehung verankerte der Verein Pädagogisch-soziale Kinder- und Jugendhilfe e.V. die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen und das Beschwerderecht in den Arbeitsverträgen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Erziehungsordnung).

 

Die Lebensqualität der Schutzbefohlenen und die Sicherung ihrer Persönlichkeitsrechte gehören zu den Grundlagen des Selbstverständnisses der Arbeit in den Wohngruppen, ebenso wie der Schutz aller Gruppenmitglieder vor Grenzüberschreitungen von Mitbewohnern.

Zu leisten ist Schaffung eines sicheren und stabilen Schutzraums, in dem Schutzbefohlene zur Ruhe kommen können

Unterstützung bei Krankheit bzw. gesundheitlichen Problemen und Einschränkungen durch Begleitung und Beratung im Gesundheitssystem (Arzt, Facharzt, Optiker usw.) Gesundheitsvorsorge

Unterstützung und Förderung der Persönlichkeitsentwicklung mit dem Ziel einer befriedigenden eigenständigen Lebensführung

Befähigung zum Umgang mit traumatischen Erfahrungen

Vermittlung von Bildung und Befähigung zur Schul- bzw. Berufsausbildung, im Anschluss nach Möglichkeit Unterstützung beim Erlangen eines Schulabschlusses. Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, ggf. Unterstützung bei den Lerninhalten der Ausbildung bzw. der Berufsschule

 

Diese Ziele stellen nur einen Rahmen dar, der individuell auf die Probleme und Bedürfnisse von jedem einzelnen Schutzbefohlenen abgestimmt wird. Die aktive Einbeziehung der Klienten in jeden Bereich ihres Lebens soll nach Möglichkeit immer die Grundlage der pädagogischen Arbeit sein. Die auftretenden Irritationen, Probleme bis hin zu pädagogischen Rückschlägen müssen als Teil des Auftrags verstanden werden. Die Schutzbefohlenen sind in der Regel gezeichnet durch ihre biographischen Erfahrungen und sie benötigen in jedem Fall Schutz und Sicherheit, um die hohen Anforderungen, die an sie gestellt werden, zu erfüllen.

 

 

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© Alexander Lipping